Warmes Grundwasser (rote Pfeile) wird durch den Filter nach oben zum Wärmetauscher im Aktivsondenmodul gepumpt. Dort gibt es seine Wärme ab. Das abgekühlte Wasser (baue Pfeile) strömt durch den Diffusor zurück in die Erde und nimmt dabei wieder thermische Energie auf.

 
   
 


Wenig Platz, hohe Leistung:
Durch mehrere integrierte Quellen
können selbst sehr große
Projekte mit Erdwärme
versorgt werden.

 

Unsere Technologien

Die Aktivsonde – Hightech für das sensible Erdreich

 

Die Geo-En Aktivsonde arbeitet mit zwei Kreislaufsystemen, die energetisch in Kontakt stehen: Am Fuß der Bohrung saugt eine Pumpe über eine lange Filterstrecke Grundwasser aus tief gelegenen Erdformationen an und führt es über einen Wärmetauscher im Aktivsondenmodul. Hier wird Wärme mit dem zweiten Kreislaufsystem ausgetauscht und anschließend in der darüber liegenden Diffusorstrecke wieder in den Grundwasserleiter zurückgeführt.

 

Zwei Kreisläufe, schonende Grundwassernutzung

Das Grundwasser wird also nicht an die Oberfläche transportiert, sondern zirkuliert tief in der Erde. Im Gegensatz zu konventionellen Erdsonden fließt das Wasser hier gleichmäßig durch einen großen Bereich und nimmt dabei thermische Energie aus weitläufigen Erdformationen auf. Das Prinzip der Grundwasserzirkulation ermöglicht im Vergleich zur klassischen Sondentechnik eine fünf- bis zehnfache Energieausbeute pro Bohrung. Die geringe Fließgeschwindigkeit verhindert gleichzeitig Turbulenzen und ermöglicht die thermische Regeneration des Grundwassers – für ein nachhaltig leistungsfähiges Erdwärme-System. 

Und auch genehmigungsrechtlich bietet die Geo-En Aktivsonde einen klaren Vorteil: Da kein Grundwasser an die Oberfläche geführt und auch kein Wasser eingeleitet wird, ist dieses System selbst in sensiblen Gebieten ohne bürokratische Hürden einsetzbar.


Die Aktivsonde wurde gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.