Das abgekühlte Wasser zirkuliert an
der offenen Bohrungswand nach unten
und nimmt dabei thermische Energie
auf. Durch eine poröse Füllung wird die
Bohrungswand der Koaxialsonde
dauerhaft stabilisiert.

 
  

Die offene Koaxialsonde
mobilisiert thermische
Energie aus einem
großen Umfeld, auch im
Festgestein, z.B.
90 kW bei 700 Metern.

Unsere Technologien

Die Koaxialsonde für Tiefenlösungen


In Gebieten, in denen nicht ausreichend wasserführende Lockergesteine (Sand und Kies) vorliegen, sind größere Bohrtiefen erforderlich. Bei konventionellen Anlagen werden hier einbetonierte geschlossene PE-Sonden eingesetzt. Die vorrangig in den USA und Südkorea verbreitete SCW-Technik (Standing Column Well) ist eine etablierte Lösung für Festgesteine.

  Durch die Zirkulation des Wassers an der offenen Bohrwand ist die thermische Anbindung bei SCW-Systemen, die in der Regel eine Bohrtiefe bis 500 m aufweisen, sehr gut. Allerdings erfordert diese Lösung stabile Untergründe, da ansonsten eine Verschmutzung der Anlage (Einfall der Bohrlochwand) durch sich lösende Sedimente droht. Aus diesem Grund favorisiert Geo-En eine Festgesteinslösung, bei der der Ringraum eines koaxialen Zirkulationssystems mit einem porösen Medium gefüllt ist. Der Erfolg: Die Bohrungswand ist auf Dauer stabilisiert, die Wasserströmung kann optimal für einen effektiven Wärmeaustausch durchmischt und geleitet werden, in den Gesteinsporen sowie den durchteuften Rissen und Klüften wird Wasserbewegung ausgelöst und damit die effektive Wärmetauscherfläche vergrößert.