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Aktivsonde – Hightech unter der Erde

Als Sonderform der Integralsonde bietet sich die von Geo-En entwickelte Aktivsonde für besonders sensible Gebiete an. Denn bei der Aktivsonde wird das Grundwasser nicht wie bei der Integralsonde an die Oberfläche und zur Wärmepumpe geführt, sondern durchströmt einen Wärmetauscher, der im Bohrloch versenkt ist. Das Grundwasser zirkuliert damit ausschließlich im Brunnensystem und verlässt nie den Erdboden. Wärmetauscher und Wärmepumpe verbindet ein geschlossener Zwischenkreis.

Somit ist die Aktivsonde prädestiniert für Standorte, an denen oberirdische Verschmutzungs- oder Leckagerisiken bestehen.  Wie alle Geo-En Grundwassersysteme hat die Aktivsonde im Vergleich zur klassischen Sondentechnik eine zehnfache Energieausbeute pro Bohrung. Ihre hohe Leistungsfähigkeit stellt die Geo-En Aktivsonde beispielsweise in einem von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen mit Gold zertifizierten Büro- und Geschäftshaus in der Hamburger HafenCity unter Beweis. Drei Geo-En Aktivsonden sowie eine Wärmepumpenkaskade decken hier den Grundlastbedarf an Wärme und Kälte.

Die Entwicklung der Aktivsonde durch Geo-En wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert.

Warmes Grundwasser wird durch den unteren Filter nach oben zum Wärmetauscher der Aktivsonde gepumpt. Dort gibt es seine Wärme ab. Das abgekühlte Wasser strömt durch den oberen Filter zurück in die Erde und nimmt dabei wieder thermische Energie auf.

 

Wenig Platz, hohe Leistung: Durch mehrere integrierte Quellen können selbst sehr große Projekte mit Erdwärme versorgt werden.

Einbau des Wärmetauschers eine Aktivsonde des Projektes Hafen-City