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Sondenfelder von Geo-En – Leistung über Jahrzehnte

Ein Sondenfeld ist ein unterirdischer Wärmetauscher und nutzt die im Erdreich gespeicherte Energie. Im Winter liefert es Erdwärme und erlaubt den hocheffizienten Betrieb von Wärmepumpen, im Sommer bietet es Erdkälte zur Gebäudekühlung. Da Sondenfelder nicht ins Grundwasser eingreifen, sind sie an fast allen Standorten grundsätzlich genehmigungsfähig.

Ein Sondenfeld besteht aus einer großen Zahl von Erdwärmesonden, die in meist hundert Meter tiefe Bohrungen eingeführt und einzementiert werden. Eine einzelne Erdwärmesonde besteht aus vier Polyethylen-Kunststoffrohren, von denen jeweils zwei am unteren Ende mit einem U-förmigen Fußteil verbunden sind (Doppel-U-Sonden). In den  Rohren zirkuliert eine Flüssigkeit (Wasser oder Sole), die im Winter über die Wand der U-Rohre Wärme aus dem Erdboden aufnimmt und im Sommer Wärme an das Erdreich abgibt, also Kälte aufnimmt. Weil die Leistung der einzelnen Sonde weit geringer ist als bei einer Grundwasserzirkulationsanlage, wird zur Versorgung großer Gebäude ein Feld von Sonden benötigt.

Wir sorgen dafür, dass aus dem Sondenfeld maximale Leistungen und Energiemengen gewonnen werden können und die Anlage über Jahrzehnte stabil betrieben werden kann. Dazu führen wir geologische Untersuchungen und Tests durch, simulieren das Langzeitverhalten der Sondenfelder und analysieren präzise die Wechselwirkungen der einzelnen Sonden. Wir überwachen die Bohrung sowie den Bau der Anlage und rüsten die Anlage mit einem Monitoring- und Steuerungssystem aus. So sichern wir den optimalen Betrieb der Energieanlage und stellen sicher, dass sich die Investition rechnet. Dabei hilft uns die Erfahrung aus dem Bau zahlreicher Sondenfelder, über die wir verschiedenste Objekte mit klimaneutraler Energie versorgen, vom Mehrfamilienhaus über Häuserzeilen bis zum Quartier.

Ein Sondenfeld besteht aus einer großen Zahl von Erdwärmesonden, die als unterirdischer Wärmetauscher fungieren. Im Winter liefert das Sondenfeld Erdwärme und erlaubt den hocheffizienten Betrieb von Wärmepumpen. Im Sommer bietet es Erdkälte zur Gebäudekühlung.

 

Erdwärmesonden können auch im Bestand
nachgerüstet werden und versorgen als Feld auch
größere Objekte mit erneuerbare Wärme und Kälte.

Simulation der Temperaturentwicklung im Boden für das Projekt Berlin-Zehlendorf mit neunzig, kreisförmig angeordneter Erdwärmesonden.

Abbilung links: Temperaturausbreitung nach Ende der 29. Kühlperiode

Abbildung rechts: Temperaturausbreitung nach Ende der 30. Heizperiode