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Neue energetische Gebäudeförderung (Stand 08.06.2021, Quelle bmwi)

Mit der „Bundesförderung für effiziente Gebäude“ (BEG) wird die energetische Gebäudeförderung in Umsetzung des Klimaschutzprogramms 2030 vollständig neu aufgestellt und weiterentwickelt. Mit der BEG sollen künftig noch stärkere Anreize für Investitionen in Energieeffizienz und erneuerbare Energien und damit ein entscheidender Beitrag zur Erreichung der Energie- und Klimaziele 2030 im Gebäudesektor gesetzt werden.

 

Die Förderung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien wird mit der BEG erstmals unter einem Dach zusammengeführt. Bei Neubauten und Komplettsanierungen wird der Einsatz erneuerbarer Energien zukünftig noch stärker prämiert. Gleichzeitig wird es neue, attraktive Förderangebote für besonders ambitionierte Sanierungen und Neubauten geben. Vom BMI anerkannte Nachhaltigkeitszertifikate werden künftig in der investiven Förderung erstmals berücksichtigt. Die Förderung von Digitalisierungsmaßnahmen zur energetischen Betriebs- und Verbrauchsoptimierung wird ausgeweitet.

 

Für Bürgerinnen und Bürger bietet die BEG zukünftig mehr Flexibilität: Fördertatbestände werden sowohl als Zuschuss- als auch als Kreditförderung angeboten, um den jeweiligen individuellen Bedürfnissen bestmöglich zu entsprechen. Zugleich wird mit der BEG die Komplexität der Förderlandschaft und damit der bürokratische Aufwand reduziert: mit der BEG ersetzt ein einziges Förderprogramm vier bestehende Förderprogramme (1. CO2-Gebäudesanierungsprogramm, umgesetzt durch die KfW mit den Förderprogrammen „Energieeffizient Bauen und Sanieren“ (EBS), 2. das Marktanreizprogramm (MAP), soweit es durch BAFA umgesetzt wird als Förderprogramm „Heizen mit erneuerbaren Energien“, 3. das Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE) sowie 4. das Heizungsoptimierungsprogramm (HZO)).

 

Zukünftig wird ein Antrag ausreichen, um sämtliche Förderangebote nutzen zu können.


Mehr Informationen unter: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/FAQ/BEG/faq-bundesfoerderung-fuer-effiziente-gebaeude.html

Neues Geo-En Projekt setzt neue Maßstäbe in Sachen Ökologisches Bauen


Bei dem Bauvorhaben PULSE BERLIN für das 12.000 m2 große Bürogebäude in Berlin wurde das energetische Versorgungskonzept von Geo-En umgesetzt. Ein System aus einer Wärmepumpe, die an ein geothermisches Sondenfeld aus 32 Erdwärmesonden gekoppelt ist sowie einem BHKW, das zusätzlich die Grundlast der Heizung abdeckt, versorgt das Gebäude mit Wärme und Kälte – innovativ und kostengünstig. Ein Gasbrennwertkessel stellt die Heiz-Spitzenlast für das siebengeschossige Büro- und Geschäftshaus bereit, das BHKW erzeugt den Strom für die Wärmepumpe. Überschüssige Strommengen werden in das öffentliche Netz eingespeist. Das System ermöglicht sowohl eine Passiv- wie auch eine Aktivkühlung – und sorgt so für ein optimales Raumklima. Als erste Büroimmobilie in Berlin, die von dem Cradle-to-Cradle-Konzept inspiriert ist, setzt das PULSE BERLIN neue Maßstäbe in Sachen ökologisches Bauen: Ressourcen und Produkte werden nach der Nutzung in einen neuen Kreislauf überführt, gesunde und wiederverwendbare Materialien eingesetzt, die Vielfalt wird gefördert und erneuerbare Energien zur Versorgung genutzt. Das PULSE BERLIN wird 2021 fertiggestellt.

 


www.geo-en.de/referenzen/gewerbe/pulse-berlin-900-kw